Herkunft

Die Hunderasse der Beagle stammt ursprünglich aus England und wird zu den Jagdhunden gezählt.

Der Beagle wurde jedoch aus Vorfahren aus Frankreich gezüchtet. Die beiden wichtigsten Vorfahren des Beagles sind der „northern hound“ und der „southern hound“.

Nachdem der „northern hound“ mit dem „southern hound“ gekreuzt wurde entstand der Vorfahr des Beagles. Er war ein äußerst guter Jagdhund.
Unter den Jagdhunden zählen Beagles zu den Meutehunde. Als solche wurden sie zur Jagd in Gruppen eingesetzt.

 

Der Begriff “Beagle” geht wahrscheinlich aus dem altenglischen Wort „begle“ (keltisch „beag“, altfranzösisch „beigh“) hervor. Es bedeutet so viel wie „klein“ und wurde für alle kleinen Meutehunde gebraucht.

Um 1800 nahm die Zucht und Haltung der Beagle zu. Die ersten Beagle wurden exportiert. Um 1959 war der Beagle die zweitbeliebteste Hunderasse. In Europa setzte sich der Beagle erst in den 50ziger Jahren durch. In Deutschland startete der Beagle seinen Siegeszug in den 80ziger Jahren.

Die bekanntesten Beagle-Fans sind wohl die britischen Royals. Angefangen bei HeinrichVIII. geht über Elisabeth I. bis heute eine kaum unterbrochene Linie von Beagle-Liebhabern durch das britische Herrscherhaus.

WISSENSWERTES:
Der „northern hound“ war eine hellfarbene, 70cm schulterhohe Hunderasse. Er wurde um 1066 durch die Normannen nach England gebracht. Die Vorfahren des „northern hound“ wiederum waren die St. Hubertus Hunde. Sie wurden durch belgische Mönche gezüchtet, waren bloodhoundähnlich, aber kleiner und schwarz-braun. Später wurde der „northern hound“ mit den „greyhounds“ gekreuzt. Dadurch wurde der „northern hound“ für die Jagd schneller gemacht. Die Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit des Beagles stammt von diesem Jagdhund.

Der „southern hound“ kam um 1400 von Frankreich nach England. Er ist für die gute Nase des Beagles, seinen Jagdtrieb und seine Beharrlichkeit verantwortlich.